an der Universität Augsburg

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Vortrag, 31.01.2019: “Die Suche nach dem richtigen Wort. Probleme beim Übersetzen von Aharon Appelfeld ins Deutsche” (Anne Birkenhauer, Essen)(0)

03/01/2019

Der Suche nach dem richtigen Wort hat sich Anne Birkenhauer, Dozentin und Übersetzerin hebräischer Sprache verschrieben. Biblische Anspielungen und die Mehrstimmigkeit in hebräischer Literatur weisen eigene Charakteristiken auf, die bei der Übersetzung ins Deutsche berücksichtigt werden müssen. Anhand der Werke des Bukowiners Aharon Appelfeld gibt Birkenhauer einen Einblick in die Herausforderungen eines Übersetzers der hebräischen… Mehr

Film, 30.01.2019: “Spuren verschwinden” (Walo Deuber)

„Alles war jiddisch. Und Jiddisch ist meins“, so lautet eine der vielen Aussagen von Überlebenden des Holocausts in der Ukraine. Zeitzeugen stehen in Walo Deubers Dokumentarfilm „Spuren verschwinden“ im Zentrum. Die Zuschauer erfahren von den unterschiedlichen Facetten des Lebens, von Lieben und Leiden. Klezmermusik erklingt und die jiddische Sprache ertönt, die einst mit zwölf Millionen… Mehr

Fotoausstellung, 17.01.19-20.06.19: “In schwindendem Licht. Jüdische Spuren im Osten Europas” (von Christian Herrmann)

Im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens: zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Grabsteine im Straßenpflaster, Spuren von Haussegen an den… Mehr

Konzert, 29.01.2019: “Schattenspieler Schostakowitsch – Zwischen künstlerischer Freiheit und ideologischem Zwang” (in Koop. mit dem Leopold-Mozart-Zentrum)

Wie kann ein Künstler unter dem Druck des sowjetischen Regimes bestehen, ohne seine Identität aufzugeben? Erleben Sie einen Konzertabend mit den vielfältigen Werken von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975), einem Komponisten, der sein Leben lang den politischen Zwängen gerecht werden musste und doch seine eigene Musik und Geschichte schrieb. Mitwirkende: Studierende Klavier-, Instrumental- und Vokalklassen des Leopold-Mozart-Zentrums… Mehr

Vortrag, 12.12.2018: “Polens vergessene Verfassungen. Von der Maikonstitution 1791 bis heute” (Prof. Dr. Maren Röger)

1791 verabschiedeten die polnischen Stände die erste Verfassung Europas, deren Entstehungskontext und Bedeutung kaum bekannt ist. Der Vortrag stellt die Grundideen des Textes vor und beleuchtet dessen Nachgeschichte über einen langen Zeitraum: Wie wurde während der polnischen Teilungen und der Zweiten Republik an diese Verfassung erinnert? Welchen Stellenwert hat der frühneuzeitliche Text heute? Abschließend stehen… Mehr

Vortrag, 29.11.2018: “Die Bukowina und das Jahr 1918. Eine Region, ihre Institutionen und ihre Gesellschaft am Übergang” (Prof. Dr. Kurt Scharr, Innsbruck)

Als die Bukowina 1918 zu Rumänien kam, schrieb die bukowinische Zeitschrift Monitorul Bucovinei: „Se va întroduce timpul de Bucureşti înaintându-se orarul cu un ceas“ – “Es wird die Bukarester Zeit eingeführt und die Uhr um eine Stunde vorgestellt”. Für die Bukowina, die bis dahin zur Habsburgermonarchie gehört hatte, markierte die Einführung der osteuropäischen Zeit und… Mehr

Sprachkurse im Wintersemester 2018/19

Sie verstehen die Welt nicht mehr? Sie wollten schon immer mal Rumänisch, Russisch oder Ukrainisch lernen? Dann melden Sie sich bis zum 17. Oktober 2018 für einen Sprachkurs im Bukowina-Institut an! Die Kurse beginnen Mitte Oktober und umfassen 14 Abende. Sie finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von sieben Personen statt und kosten 100,00 Euro / 50,00… Mehr

Vortragsreihe, ab 12.11.2018: “Medienereignis Revolution”

Ausstellung, 27.09.2018-11.01.2019: “Kann Spuren von Heimat enthalten”

Vom 27.09.2018 bis 11.01.2019 zeigt das Bukowina-Institut die Wanderausstellung “Kann Spuren von Heimat enthalten”. Die vielgelobte, vom Haus des Deutschen Ostens (HdO) München konzipierte Ausstellung widmet sich der Esskultur der Deutschen aus dem östlichen Europa. Sie skizziert die Ankunft der Flüchtlinge, Vertriebenen und SpätausiedlerInnen in der „Knappheit“ der unmittelbaren Nachkriegsjahre und im Überfluss“ der Konsumgesellschaft… Mehr

Vortrag, 12.07.2018: Geblieben als Tschechen, verfolgt als Deutsche: Deutsch-tschechische Kinder in den ersten Jahren der Nachkriegstschechoslowakei

Vortrag, 12.07.2018: Geblieben als Tschechen, verfolgt als Deutsche: Deutsch-tschechische Kinder in den ersten Jahren der Nachkriegstschechoslowakei (Michal Korhel, M.A., Universität Augsburg und Universität Ústi nad Labem) Michal Korhel hat (Neuere) Geschichte in Berlin, Jena und Moskau studiert. Derzeit ist er Doktorand der Universitäten in Augsburg und Ústí nad Labem sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Marie Skłodowska-Curie… Mehr