an der Universität Augsburg

Deportation von Bukowinadeutschen in die Sowjetunion

Wie sehr viele Deutsche aus Ost- und Südosteuropa wurden im Januar 1945 auch einige tausend aus der Bukowina in die Sowjetunion deportiert, wo sie Zwangsarbeit leisten mussten. Seit 1993 bestand am Bukowina-Institut ein Forschungsprojekt zu den Ursachen, dem Verlauf und den Umständen der Deportation, das auch die Situation in den Lagern und vor allem die erfahrungsgeschichtliche Dimension der Deportation untersuchte. Dr. Ortfried Kotzian, ehemaliger Geschäftsführer des Bukowina-Instituts, führte dazu in den 1990er Jahren zahlreiche Interviews in der Region, die zudem Aufschluss geben über die Rückkehr der Deportierten.
Die Ergebnisse des Autorenteams Ortfried Kotzian, Luzian Geier, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bukowina-Instituts, und Ioana Scridon von der Babes-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca/Klausenburg, liegen nun in Buchform vor – die erste Monographie zum Thema für die Bukowina-Deutschen.


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