an der Universität Augsburg

Kaindl-Archiv

Die Bukowina oder das Buchenland am Osthang der Karpaten war und ist ein Land zwischen Orient und Okzident. Partnerschaft und Toleranz kennzeichneten das Leben der Bevölkerung zwischen Dnjestr und Goldener Bistritz, die sich aus Ukrainern (Ruthenen), Rumänen, Juden, Deutschen, Polen, Magyaren, Slowaken, Armeniern, Lippowenern und Huzulen zusammensetzte. In der Landeshauptstadt Czernowitz nahm 1875 die südöstlichste deutschsprachige Universität Europas ihre Tätigkeit auf. Sie brachte den Historiker der “Karpatendeutschen” und Pionier der wissenschaftlichen Volkskunde Raimund Friedrich Kaindl hervor, dessen Namen diese Zeitschrift trägt.

Nationalismus und Kommunismus zerstörten im 20. Jahrhundert die “Schweiz des Ostens”. Das Bukowina-Institut in Augsburg will mit dem Kaindl-Archiv den europäischen Charakter der Bukowina betonen und die Erfahrungen des Zusammenlebens verschiedener Völker und Volksgruppen im mitteleuropäischen Raum auf allen Gebieten der Wissenschaft, Forschung, Kultur und Literatur für die “Vision Europa” fruchtbar werden lassen.

Ab Heft 9/1, neue Folge, Jahrgänge 1992-1995, Einzelheft 3,00 €
ab Jahrgang 1996, Einzelheft 5,10 €

Neuerdings wieder lieferbar:
Heft 1/1978, 36 S. 3,60 €
Heft 3/1979, 40 S. 5,10 €
Heft 4/1984, 74 S. 6,00 €
Heft 5/1986, 74 S. 7,50 €
Heft 6/1987, 50 S. 5,10 €
Heft 7/1989, 84 S. 9,90 €
Heft 8/1990/91, 173 S. 12,60 €

Außerdem können die genealogischen Beihefte zu den Familien Geimer, Beill, Mayer, Strobel, Hubich, Renner und Nunweiler bezogen werden. Fordern Sie dazu eine gesonderte Preisliste an!