an der Universität Augsburg

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Ausstellung, 25.04.2019: „Umstrittene Geschichte – Spurensuche im ehemaligen Jugoslawien (Bosnien-Herzegowina und Serbien)“

Im Zuge einer universitären Exkursion entstand eine Sammlung aussagekräftiger Fotografien, welche die Spuren der Konfliktgeschichte einer multiethnischen Region einzufangen versuchen. Durch Treffen mit ZeitzeugInnen, HistorikerInnen sowie AkteurInnen der Zivilgesellschaft ergab sich auf der Reise ein Einblick in das interreligiöse und interkulturelle Alltagsleben der Bevölkerung. StudentInnen dokumentierten aus ihrem Blickwinkel das Gebiet, das vom 19. Jahrhundert… Mehr

Veranstaltungsprogramm Januar-Juli 2019

Ein aufregendes Jahr liegt vor uns! Im nächsten Jahr darf das Bukowina-Institut sein 30-jähriges Jubiläum feiern, was wir am 17. Oktober 2019 mit einem Festakt mit prominenter Gastrednerin, Gratulanten und guten Gesprächen begehen wollen. Wir hoffen, dass Sie mit uns feiern werden, deshalb machen Sie bitte schon einmal ein Kreuzchen in Ihrem Kalender. Mehr Infos… Mehr

Vortrag, 31.01.2019: „Die Suche nach dem richtigen Wort. Probleme beim Übersetzen von Aharon Appelfeld ins Deutsche“ (Anne Birkenhauer, Essen)

Der Suche nach dem richtigen Wort hat sich Anne Birkenhauer, Dozentin und Übersetzerin hebräischer Sprache verschrieben. Biblische Anspielungen und die Mehrstimmigkeit in hebräischer Literatur weisen eigene Charakteristiken auf, die bei der Übersetzung ins Deutsche berücksichtigt werden müssen. Anhand der Werke des Bukowiners Aharon Appelfeld gibt Birkenhauer einen Einblick in die Herausforderungen eines Übersetzers der hebräischen… Mehr

Film, 30.01.2019: „Spuren verschwinden“ (Walo Deuber)

„Alles war jiddisch. Und Jiddisch ist meins“, so lautet eine der vielen Aussagen von Überlebenden des Holocausts in der Ukraine. Zeitzeugen stehen in Walo Deubers Dokumentarfilm „Spuren verschwinden“ im Zentrum. Die Zuschauer erfahren von den unterschiedlichen Facetten des Lebens, von Lieben und Leiden. Klezmermusik erklingt und die jiddische Sprache ertönt, die einst mit zwölf Millionen… Mehr

Fotoausstellung, 17.01.19-20.06.19: „In schwindendem Licht. Jüdische Spuren im Osten Europas“ (von Christian Herrmann)

Im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens: zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Grabsteine im Straßenpflaster, Spuren von Haussegen an den… Mehr

Konzert, 29.01.2019: „Schattenspieler Schostakowitsch – Zwischen künstlerischer Freiheit und ideologischem Zwang“ (in Koop. mit dem Leopold-Mozart-Zentrum)

Wie kann ein Künstler unter dem Druck des sowjetischen Regimes bestehen, ohne seine Identität aufzugeben? Erleben Sie einen Konzertabend mit den vielfältigen Werken von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975), einem Komponisten, der sein Leben lang den politischen Zwängen gerecht werden musste und doch seine eigene Musik und Geschichte schrieb. Mitwirkende: Studierende Klavier-, Instrumental- und Vokalklassen des Leopold-Mozart-Zentrums… Mehr

Publikation zum Themenschwerpunkt “Bukovina and Bukovinians after the Second World War: (Re)shaping and (re)thinking a region after genocide and ‘ethnic unmixing’”

Unter dem Themenschwerpunkt “Bukovina and Bukovinians after the Second World War: (Re)shaping and (re)thinking a region after genocide and ‘ethnic unmixing’” geben Maren Röger und Gaelle Fisher eine Reihe von Artikeln, zur Entwicklung der Region Bukowina in der Nachkriegszeit, heraus: Presenting the approaches adopted in different national contexts after the end of the Second World War,… Mehr

Save the Date! Die Geschichte der Bukowina nach dem Visual Turn: Interdisziplinäre Tagung zum 30-jährigen Bestehen des Bukowina-Instituts an der Universität Augsburg

Die Geschichte der Bukowina nach dem Visual Turn: Interdisziplinäre Tagung zum 30-jährigen Bestehen des Augsburger Bukowina-Instituts an der Universität Augsburg. Termin: 17.-19. Oktober 2019 Die Bilder der Bukowina sind oft innerliche, geprägt von den zahlreichen bedeutenden Literatinnen und Literaten, die die Region hervorgebracht haben. Während das literarisce Schaffen Gegenstand vielfältiger Forschungen über die Region ist,… Mehr

Vortrag, 12.12.2018: „Polens vergessene Verfassungen. Von der Maikonstitution 1791 bis heute“ (Prof. Dr. Maren Röger)

1791 verabschiedeten die polnischen Stände die erste Verfassung Europas, deren Entstehungskontext und Bedeutung kaum bekannt ist. Der Vortrag stellt die Grundideen des Textes vor und beleuchtet dessen Nachgeschichte über einen langen Zeitraum: Wie wurde während der polnischen Teilungen und der Zweiten Republik an diese Verfassung erinnert? Welchen Stellenwert hat der frühneuzeitliche Text heute? Abschließend stehen… Mehr

Vortrag, 29.11.2018: „Die Bukowina und das Jahr 1918. Eine Region, ihre Institutionen und ihre Gesellschaft am Übergang“ (Prof. Dr. Kurt Scharr, Innsbruck)

Als die Bukowina 1918 zu Rumänien kam, schrieb die bukowinische Zeitschrift Monitorul Bucovinei: „Se va întroduce timpul de Bucureşti înaintându-se orarul cu un ceas“ – “Es wird die Bukarester Zeit eingeführt und die Uhr um eine Stunde vorgestellt”. Für die Bukowina, die bis dahin zur Habsburgermonarchie gehört hatte, markierte die Einführung der osteuropäischen Zeit und… Mehr