an der Universität Augsburg

Fotoausstellung, 17.01.19-20.06.19: „In schwindendem Licht. Jüdische Spuren im Osten Europas“ (von Christian Herrmann)

Im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens: zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Grabsteine im Straßenpflaster, Spuren von Haussegen an den Türpfosten.

Die Fotoausstellung richtet ihren Blick auf Spuren jüdischen Lebens in der historischen Region Bukowina und ihren Nachfolgestaaten. Damit wollen wir zur weiteren Auseinandersetzung mit dem jüdischen Erbe der Bukowina anregen, die als das am stärksten multiethnisch und jüdisch geprägte Kronland der Habsburger Monarchie galt.

Zuletzt berichtete „Spiegel Online“ über den Fotografen Christian Herrmann und seine neuesten Werke. Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

Die Ausstellung ist bis zum 20. Juni 2019 im Bukowina-Institut zu sehen (Montag bis Donnerstag, 9:30 – 12:30 und 13:00 – 16:00 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Foto: Jüdischer Friedhof in Gura Homorului, Rumänien (Christian Herrmann)

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